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Hobbytunier 2016

Ganz anders als im letzten Jahr, als wir die Veranstaltung am Dienstag wegen unwetterartiger Regenfälle absagen und die Hobby-Spieler wieder nach Hause schicken mußten, lachte diesmal die Sonne und der Wettergott war uns äußerst gewogen.

Nach wie vor ist das Turnier sehr beliebt, wohl auch deshalb, weil es nicht um einen Turniersieger geht, sondern weil es ein Tag der Begegnung ist, an dem man Leute trifft, die man schon lange einmal wieder sehen wollte.

In diesem Jahr waren 18 Vereine beteiligt – Rekordhalter bei den Meldungen wie in jedem Jahr war der TV Stuhr mit 5 Herren-Doppeln Erfreulicherweise waren die beiden Tage diesmal gleich beliebt, am Dienstag waren 44 Hobby-Spieler anwesend, am Mittwoch 40.

Wie in den vergangenen Jahren fanden am Vormittag – nach der ausführlichen Begrüßung bei Sekt und Orangensaft und dem obligatorischem Gruppenfoto – zwei Runden statt. Gespielt wurde ein Langsatz, Zeitlimit war eine Stunde.

Am Dienstag war die Geschlechterverteilung leider sehr ungleich – 17 Herrendoppeln standen nur 5 Damendoppel gegenüber. Wegen der ungeraden Anzahl wurde in jeder Runde auch ein Mixed gespielt, damit keine Wartezeiten entstanden. Dieses Novum wurde sehr gern angenommen.

Die Spiele verliefen größtenteils ausgeglichen, die Süd-Paare Herrling/Klein und Widdig/Ahrens gewannen bei den Herren alle Spiele, teilweise aber erst nach hartem Kampf.

Um 12.45 begann die einstündige Mittagspause – erstmals ohne Suppe, sondern mit einem attraktivem Salat mit Ei und Hühnerfleisch zusätzlich gab es eine Frikadelle mit Brot – auch das ein Novum, das auf allgemeine Zustimmung stieß(„liegt nicht so schwer im Magen“)

Danach dann die dritte Runde und anschließend gab es noch Leute, die immer noch weiter spielten.

Bei Kuchen und Kaffee und einem kühlen Bierchen nahm der Tennis-Tag dann gegen 17.00 sein Ende und alle traten zufrieden den Heimweg an.

Am Mittwoch waren 10 Damen- und 10 Herrendoppel gemeldet und im Tagesverlauf wurde deutlich, daß dies der guten Stimmung zuträglich war. Außerdem ware viele „Neulinge“(Nachwuchsspieler unter 70) dabei – schon bei der Begrüßung gab es nicht nur herzliche Umarmungen, sondern auch erstaunte Ausrufe: „Wo kennen wir uns denn her???“

Sorgen machte den Veranstaltern die große Hitze – um die 30 grad – und so war es auch vernünftig, daß nach der Mittagspause 4 Damen die Segel strichen. Manche Paarungen mußten nach einer Stunde beim Stande von 7:6 abgebrochen werden, um den „ordnungsgemäßen weiteren Ablauf“ nicht zu gefährden. Das zeigt, wie eng es in den meisten Partien zuging. Dennoch gewannen in ihren Gruppen bei den Herren Busse/Meyer von Schwarz-Weiß und Kuhlmann/Wnuk von Arbergen alle ihre Spiele, bei den Damen blieben die Ost-Paarungen Plöhn/Köster und Wolfsholz/Franke unbesiegt.

Beim abschließenden Zusammensein lernte man sich noch näher kennen und stellte etwa fest:“Unsere Mütter müssen in Martfeld zusammen in die Schule gegangen sein!!“ Daß dieses Turnier wirklich eine Stätte der Begegnung ist, dokumentiert der Ausruf eines langjährigen Teilnehmers:“Allein bin ich gekommen und mit zwei Frauen gehe ich nach Hause“.

Dieses Turnier wäre – das muß jedes Jahr wieder gesagt werden – nicht möglich ohne den selbstlosen Einsatz und die hervorragende Organisation durch Karl Wesling. Diesmal muß aber auch besonders der Gastronomie gedankt werden – das Essen schmeckte, die Bedienung war freundlich und zügig, es gab nichts zu meckern – und das war nicht immer so!

Also auf ein Neues hoffentlich in 2017, bleibt alle gesund

Euer Hobby-Jürgen Tänzer