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Plötzlich Prinzessinnen

Es begab sich im Jahre des Herren 2014 im Monat April, dass Prinzessin „Bleifuß“, Prinzessin „Ruht in sich“, die Queen Mumm und die Zahnfee sich die Wagen voll luden mit netten Burgfräuleins und aufbrachen, um für 4 Tage ein Schloss aufzusuchen.

Auf der Reise passierte Folgendes:

Es waren einmal elf Tennisreisende
Die wollten im Prinzessinnenschloss
trainieren, wohnen und speisen.
Doch beim Gut Altona auf der Chaussee
da tat ihnen der Gasfuß weh
und dort vertilgten sie (ganz weise)
Wegzehrung für den Rest der Reise.

So fing unser Tenniswochenende an. Die zweite Etappe war unseren Shopping-Queens geschuldet, es wurde ein Outlet-Center angesteuert. Prinzessin „Bleifuß“  immer schon ½ Stunde früher da!

Um 17 Uhr standen wir dann aber auf dem Platz, um uns von zwei charmanten Trainern für die Saison fit machen zu lassen. Wir schwebten auf dem Schwingboden der Halle dahin ( ist zu empfehlen, wenn wir mal den Hallenboden neu machen müssen). Die anderen Tage Training draußen bei strahlendem Sonnenschein. Das war auch so bestellt, wollten wir doch eigentlich nach Malle! Unser Dominizil war die Försterei. Standesgemäß wachte über die Einfahrt ein Schwan! Die Bewirtung war auch fürstlich, entweder in altem Kellergewölbe der Orangerie oder im Schloss. Für den abendlichen Absacker stand uns das Gemach von Prinzessin Klein-Ingrid und Prinzessin Antje zur Verfügung. In Münster ließen wir uns die „Tatort-Locations“ und ein wenig Stadtgeschichte erläutern. Der Weg dahin war nicht einfach, da der Platz des Westfälischen Friedens mit dem Platz des Himmlischen Friedens verwechselt wurde (wurde dann zum running gag!).

Einen standesgemäßen Besuch hatten wir auch auf dem Programm: Am Koningsdag waren wir in den Niederlanden. Der Koning (ex-Prinz Pilsje) hatte aber andere Verpflichtungen und so haben wir die Lakritzstände auf dem Wochenmarkt geplündert. Die Saunen und das Schwimmbad wurden auch frequentiert, es fehlte an nichts.

Nur der letzte Abend!!! Da sah das Buffet ziemlich geplündert aus und wir waren spät. KEIN RINDERCARPACCIO mehr!!!!!! Das ging gar nicht. Nach 10 Minuten kam der Chef mit einem Riesentablett Rindercarpaccio, nur für uns. Na geht doch!

Auf dem Weg nach Hause haben wir beim Schloss von Annette von Droste-Hülshoff Station gemacht. Jetzt sind wir leider wieder Bürgerliche. Bis….

Petra Richter